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Rebsorten, Herkunft und Anbau

Bei den Rebsorten auf Capaia dominiert die Farbe Rot mit einem Anteil von 45 Hektar, das sind achtzig Prozent der Rebfläche. Der tanninreiche Cabernet Sauvignon belegt 16 Hektar, der weiche Merlot 14 Hektar. Es folgen der leichte und widerstandsfähige Cabernet Franc (10 Hektar), der auf den windigen Höhenlagen gedeiht, und die exquisite Petit-Verdot-Traube (5 Hektar), die geschützte Lagen vorzieht. Die weiße Sorte Sauvignon Blanc, die Spitzentraube südlicher Klimate, gewinnt ihre Aromen auf rund 11 Hektar.

Großen Wert legen wir auf Herkunft und Gesundheit der Jungpflanzen (Klone). Die roten Sorten kommen von der Rebzuchtanstalt Bouvet aus Bordeaux, einem Spezialisten für virusfreies Pflanzmaterial. Bevor sie im September 2000 eingepflanzt wurden, mussten die „Franzosen“ an die Verschiebung der Jahreszeiten gewöhnt werden. In Gewächshäusern warteten sie auf die erst im Oktober beginnende Vegetationsperiode, den südafrikanischen Frühling. Die Reben des Sauvignon Blanc hingegen sind „Einheimische“ und stammen aus der Rebzuchtanstalt in Vredendal, die sich ebenfalls auf die Zucht virusfreier Klone versteht. Die Pflanzung erfolgte im August 2002.

Die Anzahl der Weinstöcke pro Hektar wurde auf 4000 bis maximal 6000 Stück begrenzt. Reihenabstände von mehr als zwei Metern und Stockabstände von mindestens einem Meter lassen den Reben den Wurzelraum, das Licht und die Luft, die sie brauchen.